Seit Jahren begeistert der österreichische Bariton Adrian Eröd an seinem Stammhaus, der Wiener Staatsoper, Publikum und Presse gleichermaßen mit seiner Vielseitigkeit als Sänger in unterschiedlichsten Partien, sei es als Prospero in Thomas Adès‘ The Tempest, als Musiklehrer in Strauss‘ Ariadne auf Naxos, Faninal in Der Rosenkavalier oder als Sixtus Beckmesser in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, womit er auch in Bayreuth, Zürich, Köln, Leipzig, Tokio, Amsterdam und – unter Leitung von Christian Thielemann – in Dresden und bei den Salzburger Osterfestspielen zu erleben war. Seine Darstellung des Loge in der Wiener Produktion von Wagners Das Rheingold sorgte auch international für Aufsehen, während er als Shylock in der Uraufführung von André Tchaikowskys The Merchant of Venice auch bei den Bregenzer Festspielen einen sensationellen Erfolg feierte und bei den Salzburger Festspielen als Faninal in Strauss‘ Der Rosenkavalier in der Inszenierung Harry Kupfers debütierte. Seit seinem Debüt an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Gounods Roméo et Juliette sang Adrian Eröd Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Billy Budd, Pelléas, Valentin (Faust), Albert (Werther), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Olivier und Graf (Capriccio), Eisenstein (Die Fledermaus), die für ihn komponierte männliche Hauptpartie des Jason in der Uraufführung von Aribert Reimanns Medea sowie Prospero in der österreichischen Erstaufführung von Thomas Adès‘ The Tempest unter der Leitung des Komponisten. Neben der Wiener Staatsoper sang er unter anderem auch an der Semperoper Dresden, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala und dem Teatro La Fenice in Venedig, an der Opéra de Paris, dem Teatro Real in Madrid, der Houston Grand Opera und der Chicago Lyric Opera, an der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Tokyo National Opera sowie am Teatro dell'Opera in Rom. Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist Adrian Eröd auch auf dem Konzertpodium international gefragt. So trat er mit Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern und mit Sir Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern auf, sang Bachs Matthäus-Passion unter Nikolaus Harnoncourt, dessen Johannes-Passion unter Philippe Jordan, Zemlinskys Lyrische Symphonie mit Christian Thielemann, Orffs Carmina Burana unter Leitung von Fabio Luisi und Alain Altinoglu, Brahms‘ Ein deutsches Requiem unter Mirga Grazinyte-Tyla und Helmut Rilling, Mahlers 8. Symphonie mit Andris Nelsons, Faurés Requiem mit Myung-Whun Chung und Mendelssohns Elias mit Marek Janowski. Er trat in der Suntory Hall Tokyo, im Concertgebouw Amsterdam, in der Berliner Philharmonie, im Leipziger Gewandhaus, im Auditorio Nacional de Música in Madrid, im Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus, beim Lucerne Festival, bei der Salzburger Mozartwoche sowie bei der Styriarte Graz auf. Als Liedsänger ist Adrian Eröd, dem diese Kunstform besonders am Herzen liegt, bisher unter anderem im Wiener und Grazer Musikverein, im Linzer Brucknerhaus, im Lisztzentrum Raiding, beim Tokyo Spring Festival und dem Carinthischen Sommer in Erscheinung getreten. Auf Tonträger widmet er sich u.a. Liedern von Franz Liszt und Schuberts Winterreise; sein jüngstes, neben Werken von Mozart und Schubert auch Liedern von Egon Wellesz und Aribert Reimann gewidmetes Soloalbum mit dem Titel „Berührungspunkte“ ist beim Label Quinton Records erschienen. Adrian Eröd ist österreichischer Kammersänger und ab der Spielzeit 2026/2027 neuer Künstlerischer Leiter des Opernstudios der Wiener Staatsoper. Dort wird er in der aktuellen Spielzeit u.a. auch erstmals als Kurwenal in Wagners Tristan und Isolde zu erleben sein. "Gäbe es einen Nestroy-Preis für den besten Singschauspieler, er wäre Adrian Eröd sicher." - Karl Löbl "Adrian Eröd ist als Musiklehrer eine veritable Luxusbesetzung." - Susanne Zobl | Kurier
Samstag, 27. Februar 202720.00 Uhr Arena Stozice
Konzert in Ljubljana
Alfred Eschwé Dirigent Michael Spyres Bariton Adrian Eröd Tenor
Programm Johann Strauss (Sohn) : Ouverture zu «Die Fledermaus» Johann Strauss (Sohn) : Frühlingsstimmen / Walzer für Sopran und Orchester op. 410 Johann Strauss (Sohn) : «Treu sein, das liegt mir nicht» aus der Operette «Eine Nacht in Venedig» Johann Strauss (Sohn) : Duett aus der Operette «Wiener Blut» Johann Strauss (Sohn) : Tritsch-Tratsch-Polka op. 214 Johann Strauss (Sohn) : «Als flotter Geist», Entreecouplet aus der Operette «Der Zigeunerbaron» Johann Strauss (Sohn) : Leichtes Blut / Polka schnell op. 319 Johann Strauss (Sohn) : Kaiser-Walzer op. 437 Pause Johann Strauss (Sohn) : Unter Donner und Blitz / Polka schnell op. 324 Johann Strauss (Sohn) : Rosen aus dem Süden / Walzer op. 388 Johann Strauss (Sohn) : Éljen a Magyár! «Es lebe der Ungar!» / Polka schnell op. 332 Johann Strauss (Sohn) : Medley für Sopran, Tenor und Bariton
Arena Stozice Vojkova cesta 100 1000 Ljubljana Slowenien Ort auf Karte anzeigen
Online bestellen Telefonisch bestellen
Möchten Sie über unsere Veranstaltungen informiert werden? Registrieren Sie sich für unseren Newsletter.
Konzerte
Orchester
Medien
Shop
Lizenzen
Kontakt
Sitelinks
Partner
Newsletter